Tipps vom Fachberater

Was ist im Oktober zu tun?

 

Frühlings-Blumenzwiebeln können jetzt in die Beete gepflanzt werden.

 

Es ist Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen, Sträucher und Obstgehölze. Bäume, die weniger als fünf Jahre an einem Standort stehen, können noch erfolgreich umgepflanzt werden.

 

Für Insekten kann man die meisten Stauden den Winter über in den Beeten als Winterquartier bis zum Frühjahr stehen lassen.

 

Zu dicht stehende oder überalterte Staudenhorste können geteilt und umgepflanzt werden. Ein typisches Zeichen für Überalterung ist, dass die Stauden innen verkahlen und hauptsächlich am Rand neue Triebe gebildet wurden. 

Die Teilung regt die Blühleistung und Wüchsigkeit wieder an.

 

Jetzt können Bodenproben entnommen werden, wenn das Wachstum der vergangenen Saison nicht zufriedenstellend war. Eine Untersuchung jetzt im Herbst gibt Empfehlungen für die vorwinterliche Bodenpflege. Es kann zum Beispiel Kalk ausgebracht werden und ein Düngeplan für das Frühjahr erstellt werden.

 

Laub ist ein natürlicher Winterschutz für Pflanzen und Boden. Zwischen Stauden und Sträuchern sollte es liegen gelassen werden, da es eine wärmende, schützende und durch Zersetzung auch nährende Schicht bildet. Von Rasenflächen und Gehwegen sollte es aber entfernt und kompostiert werden.

 

Abgeerntete Himbeeren und schwache Ruten sollten abgeschnitten werden.

 

Erste Frostnächte beenden die Dahlienblüte. Es ist Zeit, die Knollen auszugraben und für eine frostfreie Überwinterung einzulagern.